2013 feiert die Schweizer Stiftung PRO AREO ihren 75. Geburtstag! Ein Grund zum Feiern – nicht ausgelassen, viel mehr den finanziellen Möglichkeiten entsprechend ruhig und leise, doch würdig. Ein Grund auch für einen Blick zurück – und voraus zu werfen.
Seit 75 Jahren, genauer seit dem 19. Mai 1938, setzt sich PRO AERO für die Förderung der Schweizer Luftfahrt ein. Vor allem die aviatisch interessierte Jugend liegt der Stiftung am Herzen. Das alljährlich im Sommer stattfindende, einwöchige Aviatik-Jugendlager (JULA) – Patronat/Geldgeber: Die Stiftung PRO AERO, Organisator/Durchführender: Aero-Club der Schweiz – betrachtet der Stiftungsrat als eines seiner Hauptanliegen. Das Lager findet 2013 zum 31. Mal statt. Die Zahlen dazu sind eindrücklich: Seit Beginn rund 4‘400 jugendliche Absolventen aus allen Teilen der Schweiz und rund 170 ehrenamtliche Leiter. Die Stiftung PRO AERO hat gesamthaft dafür rund 1,6 Mio Franken zur Verfügung gestellt.
Doch nicht nur das Lager, auch die Verleihung des legendären PRO AERO-Anerkennungspreises gehört zu den wichtigen Tätigkeiten der Stiftung. Der Preis wurde 1985 ins Leben gerufen und in der Regel jährlich einer Person, Gruppe oder Institution aus der Zivil- und/oder Militäraviatik für besondere Verdienste verliehen. Unter den Preisträgern befinden sich illustre Namen wie Claude Nicollier, das Überwachungsgeschwader (UeG) der Luftwaffe, die Patrouille Suisse, die Rega oder das Team Breitling Orbiter 3.
Was bringt die Zukunft? Zwei Dinge stehen im Vordergrund: Die Politik und die Finanzen. Politisch gilt es, ein Gegengewicht zu den mehr und mehr dezidiert wahrnehmbaren Aviatikgegnern zu schaffen. Betreffend Finanzen muss die Stiftung unbedingt neue Sponsoren finden und die Gönnerschaft ausdehnen – so, dass auch weiterhin Jugendlager und Anerkennungspreise finanziert werden können. Aus Anlass des Jubiläums wird eine neue PRO AERO-Broschüre und eine Sonderausgabe PRO AERO als Beilage der AeroRevue und des Cockpit erscheinen.
Hansruedi Fehrlin
Präsident Schweizer Stiftung PRO AERO
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